Es ergab sich einst Ende der 80er eine Vereinsfahrt der Schützen in den Schwarzwald.

Dort ergab sich folgende Begebenheit.

Nachdem man einige Tage in dem schönen Örtchen Baiersbronn verbracht hatte, rückte der Tag der Abreise heran.

Eine Hand voll Schützenbrüder hatte am Abend zuvor in einer örtlichen Gaststätte von einem Gästeschießen, veranstaltet vom dortigen Schützenverein, gehört.

Animiert durch den Frühschoppen am Vormittag beschloß man an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Gesagt, getan. Nach Eintreffen auf der Schießanlage,

ließ man sich zunächst von den anwesenden Standaufsichten die Funktion der Waffen und deren Handhabung erklären. Nicht erklären, konnten sich die Mitglieder der dortigen Schützengilde,

wie solche Anfänger in "ihrer" Sportart, zumal sie nicht ganz nüchtern erschienen, zu solchen Ergebnissen kommen konnten. Als die Siegerehrung näherrückte, ließ es sich leider nicht vermeiden,

daß sich besagte Schützenbrüder als ebensolche offenbaren mußten. Man hätte schließlich allen, sowohl den Gastgebern, als auch den Gästen einen üblen Streich gespielt.

Die solcherart gefoppten Einheimischen rächten sich nun an den ruchlosen Volmarsteinern, indem man sie zum Verbleib in Ihrem Vereinslokal nötigten. Die Folge war,

daß oben genannte Vereinsmitglieder mit, für sie ungewohnter Alkoholika "verwöhnt" wurden. Nach Abschluß dieser Aktion, waren alle auf die Hilfe ihrer nicht so schamlosen Kameraden angewiesen.

Die Rückfahrt überlebten sie zum großen Teil nur durch ihre barmherzigen Vereinskollegen. Da ich selbst zu diesen Rüpeln gehörte, bleibt dieser Beitrag ohne Unterschrift.

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